Glühbier beim Weihnachstdinner in Köln

Es ist die Zeit der vorweihnachtlichen Feierlichkeiten und wie könnte man sie besser genießen als mit einem würzigen Glühbier?! Das Wetter spielt mit und präsentiert kaltes Schmuddelwetter, so dass der Leib sich gerne auf ein heimeliges Miteinander einlässt.

Nun gibt es Veranstaltungen dieser Art, die man vielleicht eher aus Pflichtbewusstsein besucht und dann solche auf die man sich schon im Vorfeld riesig freut. Insbesondere auf die Menschen mit denen man dort eine schöne Zeit haben kann.

Eines dieser Ereignisse auf das ich mich schon von Beginn an gefreut habe, war das diesjährige Weihnachtsdinner bei den Jungs, zusammen mit den Gernes (So nennen wir hier Torsten & Sascha von „Die Jungs kochen und backen“ und Theres & Benni von „Gernekochen„). Unter dem Motto Food.Blog.Friends. veranstalten die Truppe so ein Dinner vier mal im Jahr –  eine liebevoll gepflegte Tradition sozusagen.

Für all jene, die mich noch nicht so gut kennen, möchte ich kurz die Zusammenhänge erklären……

Der Brauonkel hat ursprünglich als Beikoch, Schnippelhilfe, kritischer Tester und Rezeptentwickler bei der Schlemmerkatze begonnen. Dort mische ich auch heute noch immer mit ungebrochener Begeisterung fleißig mit.

Vor etwas mehr als zwei Jahren hatten wir das Glück bei der Auslosung zum damaligen Food.Blog.Meet. in Köln eine Teilnahme zu gewinnen. Das war dann auch unser erstes Bloggertreffen und entsprechend gespannt waren wir auch auf wen wir dort treffen würden. „Real Life“ ist ja dann doch was anderes als das liebe Internet.

Kurzum es war ein absolut faszinierendes Erlebnis und wir durften viele neue Bekanntschaften machen.

Die Jungs und die Gernes haben diese Veranstaltung ins Leben gerufen und uns einen wahrlich herzlichen Empfang in den Kreis der Blogger beschert. Ich glaube sagen zu können, dass wir uns schon von Beginn an einfach gut leiden konnten und uns das gemeinsame „wirken“ immer viel Freude bereitet hat und immer wieder aufs Neue bereitet.

So folgten weitere, gemeinsame Veranstaltungen wie das Food.Blog.Meet. und sogar ein ganzes Wochenende im Food.Blog.House. in Berlin.

Aus dieser Zeit heraus ist mittlerweile eine Freundschaft entstanden, die ich sehr schätze und die mich bei jedem Treffen wieder aufs Neue mit Freude erfüllt!

An dieser Stelle daher einfach mal ein Danke an euch, ihr seid für mich etwas ganz Besonderes!

Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft..

Nun aber zurück zum Weihnachtsdinner 😉

Bei der geballten Macht der Foodblogger war natürlich für mehrere Gänge auf höchstem, kulinarischen Niveau gesorgt!

Es gab eine Rehterrine von den Jungs, eine Ente von den Gernes und ein Maronenbisquit von der Katze. Was bleibt da dem gemeinen Bierblogger noch? Richtig ein feiner Absacker in Form eines Glühbiers!

Eine, wie ich finde, feine Alternative zum Glühwein. Insbesondere für diejenigen, die z.B die Gerbstoffe des Weins nicht so mögen, aber dennoch nicht auf ein alkoholisch, würziges Getränk zum Aufwärmen und Genießen verzichten wollen.

Daher hier in aller Kürze das Rezept für mein Glühbier, so wie ich es am liebsten trinke…

Zutaten für ca. 1,5l Glühbier:
  • 1l dunkles, vollmundiges und malzaromatisches Bier (z.B. Schneider Weisse Aventinus*)
  • 0,5l Kirschsaft
  • 60g Honig
  • 1 Zimtstange
  • 4 Nelken
  • 2 Sternanis
  • 3 EL Zitronensaft

Alle Zutaten in einen Topf geben und langsam erwärmen. Dabei gelegentlich umrühren, bis sich der Honig aufgelöst hat. Die Temperatur sollt 70°C erreichen, aber keinesfalls übersteigen, da sonst der Hopfen im Bier nachbittern kann. Bei kleiner Hitze 30 Minuten ziehen lassen.

Anschließend die Gewürze wieder herausnehmen und das Glühbier servieren.

Ich wünsche euch von Herzen eine schöne, friedliche und vor allem geruhsame Weihnachtszeit. Falls ihr noch Ideen für euer Weihnachtsmenü braucht – bitte hier entlang:

  1. Rehterrine mit Pflaumenchutney von den Jungs
  2. Weihnachtsente Deluxe mit Semmelknödeln und Wirsing von den Gernes
  3. Mascarponecreme mit Apfelkompott und Maronenbiskuit von der Katze

Genießt die Zeit im Kreise der Freunde und Familie, nehmt euch Zeit dafür und lasst es euch mal richtig gut gehen.

Ein beschwingtes Hohoho,

euer Brauonkel

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